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Pfingstsonntag in Stuttgart, alle Jahre wieder VEGAN unter den bronzenen Augen Schillers.

Die Bilder zeigen euch unseren Rundgang über das Straßenfest zwischen Schiller- und Marktplatz. Zur Stärkung haben wir uns Döner, Rösti, Gyros-Wrap und Schnitzelweck reingezogen, bei Karmaflimmern vorbeigeschaut, sehnsuchtsvoll bei vegan-india die Nase in den Wind gehalten (roch so umwerfend, aber die Schlangen waren extralang!), viele Hunde geschmust (die zum Glück meist recht entspannt waren) und uns bekannte Menschen getroffen. Noch ganz gelingt es dem VSD nicht, statt auf Konsum den Fokus auf Aufklärung und Information zu setzen, damit sind die Stände gemeint. Dafür gibt es multikulti Essen von Langosz über Baklava bis hin zu ayurvedischen Genüssen. So weltoffen wie sich der VSD kulinarisch gibt, sollten Künstler, die den Holocaust relativieren*, vielleicht nicht wiederholt auf der Bühne performen… eine Anregung ans Orga-Team, die sich aber sonst Mühe gegeben haben.
Das Bühnenprogramm traf meist den richtigen Ton und stieß auf riesiges Interesse, immer saß alles voll. Auch waren zahlreiche tolle Stände am Start, sowohl kulinarische als auch ethische (Roots of compassion, ARIWA, die tierbefreier, endzoo und Animal Liberation Frankfurt). Am interessantesten für mich persönlich war sicher die Eismanufaktur Claus (leider von weitem) und die kleine Kunstaustellung am Bauzaun. Die anderen Angebote sind für mich nach all den Jahren nicht mehr bahnbrechend oder hochüberraschend, aber es war trotzdem ein gelungener Tag im Kessel. (kat)

P.S. Es waren ja noch zwei flyer-verteilende Koteletten anwesend, mit denen wir (und andere Besucher_innen) nicht gerechnet hatten. Eingeladen wurden sie vom Orga-Team nicht … :/

* Damit ist gemeint, dass wir (und andere) es schonungslos antisemitisch und widerlich finden, wenn der Massenmord an Tieren mit dem Holocaust verglichen, gleichgesetzt oder sogar noch als schlimmer bezeichnet wird. Wir sind ethische Veganer_innen im Kollektiv, und zeitgleich stehen wir ein für die Bekämpfung von Antisemtitismus, immer & überall, auch bzw. erst recht im intersektionellen Veganismus. Until all are free.