Büro, Büro

Ich werde, falls ich meine Mittagspause mit den Omnivoren meiner Firma verbringe, immer gefragt, was ich “denn so” dabei habe. Daher auch die Headline dieser Rezension.Die Reaktionen sind manchmal überrascht (bei Frisch’käse’ oder ‘Mett’kugeln) oder abwertend (bei Dingen aus Tofu etc.) Ich esse nicht so oft mit den Anderen. Aus Gründen.

Für mich ist jedes Geschäftsdinner ein Akt, in einer Gegend, wo man vegan und obendrei glutenfrei für Krankheiten hält 😦 ich muss vorbestellen, still am Tisch leiden (trockene Kartoffeln), selbst mitbringen. So wie auch für die Mittagspause. Meine Gerichte sind bislang Suppen (convinient und diy), Salate, Rohkost, belegte Brötchen… es gibt nur eine Mikrowelle und somit ist das alles recht beschränkt. Zeit also für noch mehr Inspiration!

Überzeugt mit soliden Rezepten

Das Buch ist frisch und knackig aufgemacht, die bunten Farben machen Lust auf die Rezepte und der Theorieteil beschäftigt sich ausgiebig mit der Thematik “im Job”, auch beispielsweise mit Geschäftsreisen. Einige der Vorschläge werde ich bestimmt mal ausprobieren, zum Beispiel Kartoffelsalat mit karamellisierten Kartoffeln, klingt wirklich gut. Das Buch hat mich positiv überrascht 🙂

Das sagt der Verlag:

Über 60 schnelle und gesunde Rezepte – auch für unterwegs

Sich vegan zu ernähren muss nicht kompliziert sein! Vor allem wer stark im Berufsleben eingebunden ist und gleichzeitig versucht, vegan und gesund zu leben, der hat es scheinbar nicht leicht – dieses Buch beweist das Gegenteil! “Vegan im Job” zeigt, dass sich mit ein wenig Vorbereitung ein gesundes Frühstück genau so schnell zubereiten lässt wie ein ausgewogenes Mittagessen “to go” oder ein paar Energieriegel für den kleinen Hunger zwischendurch. Und auch am Abend kann man sich ganz flott ein Abendessen auf den Teller zaubern. Statt sich also auf die Schnelle mit fett-, zucker- und kohlenhydratreichem Fastfood zu versorgen, bietet dieses Buch köstliches veganes und gesundes Essen ohne Riesenaufwand, viele Rezeptideen zum Mitnehmen, Tricks zur geschickten Vorratshaltung sowie einen Wochenplaner für stressfreie Kochwochen.

Von welchen veganen Croissants er wohl spricht? 🙂 Und gibt es in der Kantine nicht oft kein gesundes Angebot? Bei mir war es meist die Fritte, die einem bleibt, statt dem Salat, weil es keine veganen Dressings gibt.

 



KAT

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My kind of music, my kind of life. 2009 fand mich der Veganismus. Beste Wahl. Straight Edge bin ich, seit ich 16 bin. Against the grain. Poesie produziert mein Hirn auch ab und zu. Für Feminismus und gegen Nazis. An Alle, die überlegen, auch etwas DIY aufziehen: einfach machen. All das mache ich, weil ich dachte: Ich kann das auch.