In Deutschland trägt eine Frau durchschnittlich Kleidergröße 42, auf den Runways trägt man 34 und wundert sich, woher die unaufhörlichen Minderwertigkeitskomplexe von Modemagazinleser_innen kommen. Aber hier geht es nicht um diese verunsicherten, eigentlich durchschnittlichen Personen, die sich dick fühlen. Hier geht es um Leute, die dick sind und so stolz darauf, dass sie es der ganzen Welt zeigen.

Die Stigmatisierung dicker Menschen, vor allem dicker Frauen ist vielschichtig. Dicke Körper gelten als ungesund, unästhetisch, unsportlich, unhygienisch, unattraktiv und geschmacklos. Nach dem Motto: Wäre die Person mit einem Sinn für Mode ausgestattet, dann wäre sie sicherlich schlanker.

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