Drei Locations, ein Gelände, zehn Jahre New Noise.

Nachdem das Festival eine ganze Zeit lang schon auf einem anderen Gelände in Karlsruhe stattfand, wie Kat auch 2013 schon in Fotos festhielt, war dieses Jahr das Arreal des alten Schlachthofes ausgewählt worden. Zur Info für Auswärtige: die Konzerträume sind alle drei unterschiedlich groß, in die Hackerei passen um die 200 Leute max. und es besteht meist kein Rauchverbot. Fleischmarkthalle und Substage sind rauchfrei und fassen gut 900-1000 (Substage) und so um die 600 (Fleischmarkthalle). Vorteil der Hackerei ist eine große Intimität und aufgeladene Energie, für alle, die reinkommen. 😉 Auch wenn das Substage den perfekten Sound weit und breit abliefert, bleibt die Halle immer recht klinisch, durch Wellenbrecher und hohe Bühne kommt nicht so eine gute Verbindung zwischen Crowd und Band zustande. Sage ich, weil ich das feeling von Hardcore Shows wie in der Hackerei eher gewohnt bin 🙂 für reine Festivalgänger, die auch ein chilliges Drumrum schätzen, sind Absperrungen ja meist Normalität.


Das Wetter war bestens und das gab’s drinnen zu sehen (und da wir die ganze Zeit am Stand sein mussten, habe ich selbst auch kaum was mitbekommen 😦 ):

Weil unser Stand gegenüber der Fleischmarkthalle lag, konnte ich aber zumindest ein paar Bands mitanhören (Break Even, Sandlotkids, Endless Heights)… den Coversong von Empowerment in der Hackerei habe ich erlebt und bei The Story so Far und Twin Red im Substage mitgewippt. ❤

Schöne Aktion für Nadia & Jogges von true.com.passion:

Was für eine Überraschung! Am Ende des New Noise Festivals, bei dem wir gestern in Karlsruhe mit einem kleinen Stand dabei waren, kam Lucas vom Veranstaltungsteam auf uns zu und drückte uns 265€ von der Gästelisten-Kohle für unser Projekt in die Hand! Wir freuen uns riesig und möchten diese Spende gern an unsere Freunde von der Organisation „Albergue de animales Las Merindades“ in Spanien weitergeben.
http://truecompassion0711.blogspot.de/2015/08/danke-new-noise-fest_23.html?m=1

Wir konnten für SEA-WATCH auch ordentlich Geld einsammeln. 85 Euro überweisen wir für die Arbeit in der #seenotrettung im Mittelmeer. Am beliebtesten waren Phils Haselnusstäfelchen, eine gelungene Premiere!

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Ich habe viele Leute von ONE HEART’s Catering schwärmen hören, bis spät abends waren die Schlangen für vegane Big Steaks im Fladenbrot lang und geduldig. Manche meinten, das alte Gelände hätte ihnen besser gefallen. Der größte Kritikpunkt war eigentlich aber eher die geringe Kapazität der Hackerei, die vielen es schwer oder unmöglich machte, den Act der Begierde live zu sehen. Wenn voll ist, ist eben voll. Da wünschen sich manche für nächstes Jahr eine Bühne draußen, wobei ich nicht weiß, ob das ünerhaupt durchführbar oder so schlau ist…

Comparison is the thief of joy.

Wenn übrigens die Vergleichsmöglichkeit zum Zirkuszelt-Gelände fehlt, dann war das Festival gelungen 😉 haben mir zwei Leute erzählt, die zum ersten Mal da waren. “Früher war alles besser” sagt sich immer so leichtfertig. Klar ist im Gras sitzen ein anderes Feeling als in Sonnenstühlen auf Asphalt. Aber dass das Gelände frei zugänglich war, eigene Getränke mitgebracht werden konnten und es noch relativ sauber gehalten wurde, ist ein echter Pluspunkt gewesen. Hatte mensch sich mal in die Hackerei reingekämpft, ließ es sich ja auch gut mehrere Bands mitnehmen, so geschehen auch bei unserem liebsten Mann am Abzug, Marc von xembracex photozine.

Hier seht ihr ihn vor der Kamera von unseren Nussecken essen:

Und hier alle Bilder, die er uns für eine exklusive Preview zur Verfügung gestellt hat. Danke nochmal!

RAEIN
EMPOWERMENT
LOMA PRIETA
SVFFER
THIS GIFT IS A CURSE

für volle Größe anklicken, alle weiteren Bilder sind demnächst online bei XEMBRACEX zu finden


Kats komplette Bildergalerie findet ihr auf battlekatxphotography.tumblr.com

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