Diese zwei Bücher erweckten den Anschein, sie böten noch genug veganisierbare Grundlagen, die mir vielleicht neues erzählen…war aber nicht so.

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70 Rezepte für Kleingebäck in allen Formen und Geschmacksrichtungen: Cookies, Cracker, Shortbread, Brownies, Baisers, Biscotti, Schweineohren, Katzenzungen, Amerikaner, Makronen …

Ob zum Kaffee oder Tee, als hübsch verpacktes Geschenk, für Gäste, verregnete Nachmittage oder Heißhungerattacken, als Betthupferl, Energiekick oder einfach zwischendurch – hier findet jeder sein neues Lieblingsrezept.

Alles im Handumdrehen gezaubert, ganz einfach nachzumachen.

Das Buch ist sehr hübsch aufgemacht und zeigt durch den Englisch/Amerikanischen Touch wirklich Einiges, was ich noch nicht kannte. Ich werde mal versuchen die Jam Kisses vegan/glutenfrei nachzumachen.


Alle Betroffenen von Zöliakie und Glutenunverträglichkeit wissen aus leidvoller Erfahrung, dass “normale” Kochbücher nicht für sie gemacht sind und dass Kochbücher mit glutenfreien Rezepten eher Schonkost als leckeres Essen bieten. Verzicht lautet der Leitsatz meistens. Damit ist jetzt Schluss. Denn das vorliegende Kochbuch bietet über 100 Rezepte für jeden Anlass, von Partysnacks über Vor- und Hauptspeisen bis zu Desserts, bei denen kein Gedanke an Verzicht aufkommt. Da isst jeder gerne mit, auch wenn er gar nicht glutenfrei essen müsste.

Hier hätte mir das Cover schon eigentlich verraten können, dass das “Nix ist”. Zuviel Tierisches, das als Ausgleich zu glutenhaltigen Lebensmitteln noch on top in die Küche kommt. Wird verschenkt 🙂


Fazit

Ich bleibe lieber bei veganen, oder zumindest vegetarischen Büchern, gerne auch mit gf-Fokus, aber die “normalen” Bücher sind dann doch eher Abtörner als Anregung, wenn ständig Tierleidprodukte überblättert werden müssen. Türlich kann ich Lachsröllchen mit Frischkäse ebenso vegan machen…nur dafür brauch ich kein Kochbuch 😀