​Das Stadt- und Studierendenmagazin bsz:online hat zum Semesterbeginn (Ausgabe 1100 – Sonderausgabe zum Semesterstart WiSe 2016/2017) eine Kommentar-Gegenüberstellung veröffentlicht, die gendergerechte/entgenderte/gegenderte Sprache thematisiert.

Ein Kommentar, der sich dafür ausspricht:
http://www.bszonline.de/artikel/von-frauen-m%C3%A4nnern-sternchen-und-phallussymbolen

Ein Kommentar, der sich dagegen auspricht: 
http://www.bszonline.de/artikel/gender-mich-nicht-voll

Während der Artikel das Thema weitgehend differenziert zu betrachten versucht, ergeht sich der Kommentator des Gegenartikels in diskriminierender und beleidigender Sprache über den Genderwahnsinn und diskreditiert die Gender Studies und andere Diszplinvertreter*innen, die das Geschlecht als Kategorie begreifen und sich für eine Sprache einsetzen, die alle Menschen einschließt. 

Die Fachschaft Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum hat jüngst mit einer Stellungnahme Kritik sowohl an Kommentator als auch die bsz-Redaktion geübt.

Dieser liegt Euch im Anhang als pdf-datei vor und ist auch online auf deren Website zu lesen: https://fsrgs.blogs.ruhr-uni-bochum.de/stellungnahme-bsz/

Feminismus im Pott gehört zu den ersten Unterstützer*innen dieser Kritik und möchte anregen, dass sich noch weitere institutionelle und wissenschaftliche Unterstützer*innen gewinnen lassen.

Wer sich als Unterstützer*in melden möchte, tue dies bitte direkt an die Fachschaft gerichtet

FEMINISMUS IM POTT


PS.: Wer Interesse hat, auf unserer facebook-Seite gab es am 19. Oktober zu diesem Kommentar eine ausführliche Auseinandersetzung; unter anderem mit dem Autoren des Artikels: https://www.facebook.com/FeminismusImPott/posts/1098851590163338?match=Z2VuZGVyIG1pY2ggbmljaHQsZ2VuZGVy&__mref=message_bubble